10 Buchempfehlungen für den Herbst

Buchtipps für den Herbst

Herbstzeit ist Lesezeit! Wenn es draußen langsam kälter und ungemütlicher wird und man die dicken Socken rauskramen muss, wird es Zeit, es sich so richtig gemütlich zu machen. Am liebsten mache ich das mit einer heißen Tasse Tee und einen guten Buch. Ich mag den Herbst eigentlich ganz gerne, für eine kurze Zeit ist alles so schön bunt. 

Für mich gehören in die Herbstzeit so richtig kuschelige Liebesromane, die am besten auch im Herbst spielen oder z.B. in einem kleinen Örtchen, in den Bergen oder Ähnliches. Kuschelig eben. Nur Liebesromane wäre aber langweilig, schließlich ist die Jahreszeit ja bunt, nicht? Daher darf es auch spannend werden mit einem guten Krimi (die ich Thrillern eindeutig vorziehe), vielleicht sogar in einem historischen Setting? Passt doch gut. Ich finde ja Romane, die in England angesiedelt sind, toll. Irgendwie erscheint da sofort ein Bild vor meinem inneren Auge von Gaslaternen, Nebel auf der Themse und Jack the Ripper in der Gasse nebenan. Da bekomme ich direkt Lust, mich auf die Couch zu kuscheln und mir ein Buch zu schnappen.

Aber zurück zum Thema. Was bei mir sowieso zu jeder Jahreszeit geht, ist Fantasy in all ihren Facetten. In den Herbst passen meiner Meinung nach besonders gut Urban Fantasy Romane, die etwas mysteriöses haben.

Ich habe für euch mein Bücherregal nach herbstlichem Lesestoff durchsucht und kann euch 10 Bücher empfehlen. Na gut, ich hätte noch mehr gefunden, aber ich wollte nicht übertreiben. Hier sind sie also, meine Buchtipps.

New beginnins

„New Beginnings“ von Lilly Lucas habe ich letztes Jahr im Oktober gelesen und erinnere mich gerne daran. Das ist genau so eine Geschichte, wie ich sie gerne im Herbst lesen möchte. Denn das Buch spielt am Fuße der Rocky Mountains, es ist Herbst und die junge Deutsche Lena ist gerade mit einer Sinnkrise im Gepäck angekommen, um für 1 Jahr als Au-Pair zu arbeiten. Natürlich spielt auch die Liebe eine große Rolle, mitsamt aller Irrungen und Wirrungen, wie es sich für einen New Adult Roman so gehört. Mittlerweile gibt es auch schon Fortsetzungen zur sog. Green Valley Reihe, die ich auf jeden Fall noch lesen werde!

Lust auf eine prickelnde Lovestory? Bitteschön! Wie man schon an dem schönen Cover erkennen kann, spielt auch „True North“ von Sarina Bowen vor ländlicher Kulisse. Genau genommen in Vermont. Während sich der Sommer dem Ende neigt und auf den Farmen die Ernte eingeholt wird, versucht Audrey für Ihren Arbeitgeber einen Auftrag abzuwickeln. Sie will den Bio Farmer Griffin überzeugen, seinen Cider für den halben Preis zu verkaufen. Das allein ist schon eine Herausforderung. Doch ausgerechnet mit dem mürrischen Griffin verbindet sie eine gemeinsame Vergangenheit – eine kurze Affäre während der College Zeit. Ein kurzweiliger Roman mit sympathischen Figuren, der gut unterhält.

True North
Wenn die Dunkelheit endet

Dieses Buch habe ich erst vor Kurzem gelesen und es ist vermutlich nicht mehr zu toppen in diesem Jahr. „Wenn die Dunkelheit endet“ von Constance Sayers erzählt die Geschichte einer Frau, die aufgrund eines Fluches über alle Zeiten hinweg an einen Mann gebunden ist. Über 100 Jahre hinweg begleitet man sie und ihre Inkarnationen, erfährt vom Ursprung des Fluchs und der tragischen, bittersüßen Liebesgeschichte(n). Stimmungsvoll erzählt und packend bis zum Schluss, springt die Geschichte durch die Zeit. Passt für mich sehr schön in den Herbst. Unbedingt mit einer Tasse Tee lesen. Hier ist die Rezension zum Buch.

„Die Henkerstochter“ von Oliver Pötzsch könnte man als Historischen Roman mit Krimi Einschlag bezeichnen. Eine tolle Kombination für den Herbst. Handlungsort ist das bayrische Schongau, kurz nach dem 30jährigen Krieg. Als Hexenmale auftauchen, wird die alte Hebamme des Ortes beschuldigt. Doch der Henker Kuisl glaubt an ihre Unschuld und macht sich mit seiner Tochter und dem Medicus auf, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ein spannendes, atmosphärisches Buch mit der ein oder anderen brenzligen Situation und Details, die mich schaudern ließen. 

Henkerstochter
dreizehnte geschichte

Um die geheimnisvolle „Dreizehnte Geschichte“ geht es in Diane Setterfields Roman, den ich als etwas Besonders empfinde. Im hohen Alter lüftet die bekannte Autorin Vida Winter das Geheimnis um ihre Familie und was wirklich in der Nacht vor 70 Jahren geschah, als das Familienanwesen abbrannte. In diese tragische und geheimnisvolle Familiengeschichte bin ich vollkommen versunken und habe mitgerätselt, was denn nun passiert ist. Die Autorin hat einen sehr harmonischen und besonderen Schreibstil – eine Hommage an die Literatur und genau das Richtige für verregnete Tage.

Man nehme ein bisschen Detektiv-Roman und mische es ordentlich durch mit Magie – heraus kommt „Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch. Peter ist Police Constable in London und wusste bis vor Kurzem nichts von seiner magischen Begabung. Plötzlich ist er nicht nur Constable, sondern auch Zauberlehrling und muss sich neben Morden nun auch mit zankenden Flussgöttern auseinandersetzen. Spannende Genre Mischung und gut geschrieben, genau richtig für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa.

Flüsse von London
Der geheime Name

Dieses Buch ist mein Geheimtipp für euch! Ich weiß ehrlich nicht, warum „Der geheime Name“ nicht bekannter ist. Daniela Winterfeld hat in wunderschöner, fast poetischer Sprache eine Rumpelstilzchen Adaption geschaffen, die absolut spannend ist und eine leicht mysteriöse Stimmung verbreitet. Ich konnte das neblige Moor fast riechen, das die Protagonistin Fina erkundet. Da kommt garantiert Herbststimmung auf! Lasst euch auf diese stimmungsvolle Geschichte ein, ihr werdet es nicht bereuen.

Auf „Herbstbringer“ von Björn Springorum bin ich schon ganz gespannt, denn ich habe es selbst noch nicht gelesen. Titel und Cover klingen jedoch so wunderbar passend und auch der Klappentext verspricht eine atmosphärische Geschichte. Die Waise Emily kann sich an nichts erinnern, bevor sie gefunden wurde. Sie wird von einer netten Familie adoptiert doch plötzlich passieren ungewöhnliche Dinge. Klingt spannend, ich werde berichten.

Herbstbringer
Nach dem Sommer

Auch die Trilogie von Maggie Stiefvater liegt noch ungelesen auf meinem SUB. Doch „Nach dem Sommer“ passt allein vom Titel her schon so toll in diese Jahreszeit (und die Rezensionen auf diversen Plattformen sprechen für sich), so dass ich nun dieses Jahr endlich lesen werde, was Grace und die Wölfe von Mercy Falls verbindet und welches Abenteuer sie bestehen müssen. Ich schätze, auch ungelesen kann ich dieses Buch für den Herbst bedenkenlos empfehlen.

„The Hollow“ von Jessica Verday hat mir trotz recht gemischter Bewertungen gut gefallen. Ich fand die Geschichte von Abbey, die in Sleepy Hollow lebt und deren beste Freundin verschwunden ist, angenehm zu lesen. Es ist eine ruhige Geschichte, die aber toll die mystische Stimmung von Sleepy Hollow samt seiner Geheimnisse einfängt. Leider kann ich das Buch aber nur eingeschränkt empfehlen, denn es handelt sich um Band 1 einer Trilogie und leider hat der Verlag Band 3 nicht mehr auf Deutsch übersetzt. Finde ich persönlich sehr schade! Aber wer gerne auf Englisch liest, kann hier zuschlagen.

The Hollow

Corinna

Mama, Fantasy Fan, Querbeetleserin, Kaffeesüchtig

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